Erfolgreiche Teilnahme am Schülerwettbewerb Faszination Technik des VDI

Zwei Preise in der Kategorie „Videobeiträge“ gehen an Schülerinnen des Schwalmgymnasiums

Unter dem Motto „Leben und Wohnen 2066: Deine Technik im Haus der Zukunft“ hatte der Landesverband Hessen des VDI (Verein Deutscher Ingenieure) im vergangenen Jahr bereits zum 11. Mal zu einem Schülerwettbewerb aufgerufen. Die Teilnehmer, hessische Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 6, 7 und 8, sollten ihren „Ingenieurgeist“ beweisen, indem sie sich, ausgehend von der Frage, wie unser Leben und Wohnen wohl in 50 Jahren aussehen könnte, v. a. darüber Gedanken machen sollten, welche technischen Errungenschaften ins Haus der Zukunft Einzug halten sollten, um uns das Wohnen und Leben angenehmer zu machen. Die von den fast 200 Teilnehmern eingereichten Beiträge beschäftigten sich mit Umweltschutz und Nachhaltigkeit, aber auch mit Lernen, Hausarbeit und Unterhaltung.

Auch drei Schülerinnen des Schwalmgymnasiums, Emma Bartkowiak (aus der Klasse 8d von Frau Herrmann und Herrn Waldeyer) sowie Emma Battenberg und Kathi Jatzko (aus der Klasse 6d von Frau Dewald und Herrn Schmitz), meisterten diese Aufgabe offenbar so gut, dass sie die u. a. mit Ingenieuren, Wissenschaftlern und Lehrern besetzte Jury überzeugen konnten, ihre Beiträge zu den 15 besten der insgesamt 141 eingereichten Arbeiten zu küren. So dürften sie sich über eine Einladung zur feierlichen Preisverleihung am 16. Dezember 2016 in Wiesbaden freuen, bei der sie zusammen mit 22 weiteren Gewinnern für ihre herausragenden Visionen zur „Technik im Haus der Zukunft“ vom hessischen Kultusminister Professor Dr. R. Alexander Lorz und Volkmar Roth, dem Vorsitzenden des VDI Landesverbandes Hessen, geehrt wurden.

Emma Bartkowiak, die Schülerinnen und Schüler des Schwalmgymnasiums interviewt hat, wie sie sich das „Leben und Wohnen 2066“ vorstellen, gewann einen verdienten dritten Platz in der Kategorie „Video“ und darf sich auf eine Exkursion in das Erlebnisbergwerk Merkers freuen, im Rahmen derer der Betreiber, K+S, es den Gewinnern ermöglicht, viele hundert Meter unter der Tagesoberfläche vor Ort selbst zu erleben, was es heißt, ein Bergmann zu sein.

Emma Battenberg und Kathi Jatzko, die sich mit ihrem gemeinsamen Wettbewerbsbeitrag in derselben Kategorie den zweiten Platz sichern konnten, haben eine exklusive Führung durch das Kontrollzentrum der Europäischen Weltraumagentur ESA in Darmstadt und je eine DVD über das Universum gewonnen. Worin ihr Beitrag bestand und wie sie die Teilnahme an diesem Wettbewerb „erlebt“ haben, beschreiben sie am besten selbst:

„Als Herr Schmitz zu Beginn des Schuljahres in unserer Klasse Werbung für den VDI-Technik-Wettbewerb gemacht hatte, den Herr Bernhardi vor einigen Jahren am Schwalmgymnasium „eingeführt hat“, waren wir gleich interessiert und machten uns bald daran, unsere Präsentation zu dem Thema „Leben und Wohnen 2066“ vorzubereiten. Wir drehten ein Video über eine Professorin (Kathi), die bereits im Jahr 2066 lebt. Mithilfe einer Zeitmaschine reist sie 50 Jahre in die Vergangenheit. Dort trifft sie ein Mädchen (Emma), das die Fragen der Professorin beantwortet und ihr über ihre Vorstellung von der Zukunft berichtet.

Dieses Video schickten wir im Oktober an den VDI – danach begann das lange, gespannte Warten. Erst Anfang Dezember überbrachte uns Herr Schmitz, der von der Neuigkeit selbst überrascht war, weil wir wohl vergessen hatten, ihm von unserer Teilnahme am Wettbewerb zu erzählen, die freudige Nachricht, dass der VDI Emma und uns zur Preisverleihung eingeladen habe. Welchen Preis wir allerdings gewonnen hatten und wie viele andere Preisträger es gab, das blieb ein „Geheimnis“. So fuhren wir gemeinsam mit unseren Vätern und Herrn Schmitz (Herr Bernhardi konnte uns leider nicht begleiten) am 16.12.2016 nach der großen Pause mit dem Zug nach Wiesbaden-Biebrich zur Preisverleihung. Mit einem Shuttle wurden wir zur Technischen Ausbildungswerkstatt der InfraServ Wiesbaden AG im Industriepark Kalle Albert gebracht, wo wir erst mal etwas essen und trinken und uns die ausgestellten Beiträge aus den Kategorien „Bilder“, „Modelle“ und „Texte“ anschauen konnten. Nach ein paar Begrüßungsreden begann dann die eigentliche Preisverleihung, bei der auch wir zunächst kurz unsere Arbeit vorstellen mussten, eh wir (erleichtert und) glücklich unseren zweiten Preis entgegennehmen durften.“

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