www.hna.de: Einmal Bühne frei für die Besten

Spitze im Sport: Musiklehrer Andreas Fiebig moderierte den kurzweiligen Abend in der Turnhalle. Besonders erfolgreich waren im vergangenen Jahr die Sportler, die unter anderem an Wettbewerben wie "Jugend trainiert für Olympia" teilnahmen.
SCHWALMSTADT. Das Schwalmgymnasium gab sich die Ehre: Zum siebten Mal wurden auf der Bühne in der Turnhalle junge Talente ausgezeichnet. Moderiert wurde der kurzweilige Abend von Musiklehrer Andreas Fiebig, der gewohnt locker und im Plauderton durch das eineinhalbstündige Programm führte.
Experimentierfreudig zeigten sich Laura Richter und Denise Kurzeknabe. Die junge Damen punkteten im Chemie-Wettbewerb. Womit allerdings keiner der Gäste rechnete, war die prompte Antwort auf die Frage, ob Chemie Spaß mache. "Geht so", lautete die nämlich.
Nicht immer um Spaß denn vielmehr um Geschwindigkeit und Präzision geht es den jungen Leuten im Stenografenverein. Bei ihnen erkundigte sich Fiebig: "Könnt ihr im Unterricht mitstenografieren?" Probiert habe sie es schon, erzählte Rebekka Körber – sie sei aber nicht schnell genug gewesen. Fiebigs Empfehlung an seine Kollegen: "Dann sollten Lehrer langsamer sprechen. Wir reden ja sowieso ziemlich viel, wenn der Tag lang ist."
Auf Fakten folgte Fantasievolles: Das Kostümtheater Ko-Mode unter der Leitung von Nonna Ruda tanzte in zwei kreativen Choreografien und nicht minder effektvollen Kostümen.
Die bewegte Vorführung läutete die sportlichen Ehrungen ein. Viele Athleten hatten es beim Wettbewerb "Jugend trainiert für Olympia" bis in den Landesentscheid geschafft. Anthea Näser wurde Gaumeisterin im Turnen und zeigte Ausschnitte aus ihrer Bodenkür. Isa Dorweiler und Amy Strömer holten mit der Spielgemeinschaft Immichenhain/Ottrau Mädchen den Regionalpokal im Fußball.
Constanze Gläser und David Kirchhoff sind große Fans des Sportabzeichens, legten es jeweils fünf beziehungsweise sechs Mal ab.
Jeremy Sperk feierte im Motocross einen großen Erfolg: Er wurde Deutscher Amateurmeister auf dem Motorrad.
Nach der Pause wandelten Schüler und Zuschauer auf naturwissenschaftlichen und künstlerischen Pfaden. Hier bewiesen die jungen Leute wie spannend Erdkunde, Mathe und Physik sein können. Ilona Kurz und Kseniya Prytula spielten eine eigene Videoproduktion ein. Zum Abschluss gab es für die Akteure donnernden Applaus - die jungen Leute sind aller Ehren wert.
Text und Bild: Sandra Rose


