Isabell und Sophie, zwei Schülerinnen des Französisch-Leistungskurses der Q1, haben in diesem Jahr an der französischen Sommeruniversität in Freiburg teilgenommen. Dies ist eine einwöchige Weiterbildungsveranstaltung für die französische Sprache und Kultur am Frankreichzentrum der Albert-Ludwig-Universität in Freiburg. Dabei findet am Vormittag jeweils ein Intensivsprachkurs statt, am Nachmittag gibt es Fachvorträge und am Abend kulturelle Veranstaltungen, wie Filmabende, Konzerte, Lesungen und vieles mehr. Im Folgenden berichten die beiden von ihren Erfahrungen.
Unsere kulturelle Reise im Rahmen der Sommeruniversität von Treysa nach Freiburg begann für uns am 30. September am Treysaer Bahnhof. Sechs Stunden und etliche Kilometer später kamen wir am Freiburger Hauptbahnhof bei schönstem Wetter an.
Während wir den Sonntag noch mit gutem Essen ausklingen ließen, sind wir am Montag direkt durchgestartet. Alle Teilnehmer wurden in einem großen Hörsaal von Dr. Guillaume Fiedler herzlich begrüßt und auf die kommenden Tage vorbereitet. Jeden Morgen hatten wir jeweils vier Stunden französisches Intensivtraining. Hier waren die Themen breit gefächert: Von Diskussionen über aktuelle politische Themen und Grammatik bis hin zum aktuellen gesellschaftlichen Wandel und der Frankophonie war alles dabei. Nach einer kurzen Mittagspause ging es direkt mit Vorlesungen weiter.
Am Dienstag besuchten wir eine Lesung von Claire Doutriaux, der Erfinderin der deutsch-französischen Sendung "Karambolage". Die vorgestellten Inhalte und das Französisch-Niveau waren altersgerecht angepasst und meistens sehr einfach zu verstehen. Auch nach den Vorlesungen wurde uns nicht langweilig. Es bestand die Möglichkeit, zahlreiche Ateliers (Workshops) zu besuchen und die französische Sprache genauer unter die Lupe zu nehmen.
Nachdem wir am Montag gelernt haben, wie man selbstbewusster Französisch spricht, haben wir uns am Donnerstag genauer mit der Aussprache in einem Phonetik-Atelier beschäftigt. Natürlich waren wir nicht nur in der Universität, sondern konnten ebenfalls die kulinarischen Seiten Freiburgs erkunden. Beispielsweise nahmen wir Dienstagabend an einer Stadtführung teil und sind durch das Viertel „Wiere“ geschlendert. Das Highlight war natürlich die Fahrt nach Strasbourg. Bei 30 Grad und schönstem Wetter haben wir an einer interessanten Stadtführung teilgenommen, sind über die Märkte geschlendert und haben ein Pain au chocolat genossen. Am Freitag mussten wir uns von unseren neuen Freunden verabschieden.
Im Laufe der Woche wurde das Niveau etwas angezogen und es gab viele „Hä?“-Momente, aber am Ende hat sich diese sprachintensive Woche auf jeden Fall gelohnt. Wir haben daraus viel mitnehmen können und empfehlen die französische Sommeruniversität unbedingt weiter! À bientôt Fribourg!











